Da geht noch was
  Irland
 

Irland bzw. Dublin ist unsere momentane Wahlheimat. Hier verdienen wir seit März 2005 unsere Brötchen oder Bierchen.

Unsere erste Tour nach Irland, dem Smaragd im Westen Europas haben wir im Sommer 2004 unternommen. Auf unserer "Spionagetour" haben wir eine Runde durch Irlands Süden - beginnend und endend in Dublin gedreht.

Dublin ist für eine Hauptstadt eine eher beschauliche Stadt. Die Touristenrunde ist hier in 1-2 Tagen (abhängig von der Museumsneigung) erledigt. Es hat also durchaus seinen Hintergrund, warum Irland mehr wegen der Schönheit des Landes bekannt ist. Nichtsdestotrotz hat auch Dublin definitiv seine Perlen - ein Ausflug an die Küste nach Howth oder Bray oder ein gemütliches Pint in einem der tausenden Pubs üben auf Besucher wie Einwohner einen großen Reiz aus.

 

Südlich von Dublin gelegen sind die Wicklow Mountains, die einen der wenigen 3000 Fuß (900 m) "Berge" Irlands beheimaten. Abgesehen von den tollen Wanderungen befindet sich im Herzen der Wicklows der Klosterbezirk von Glendalough. Dieses mystische zwischen 2 Seen und in den Bergen eingeschlossene Kloster samt Friedhof ist für jeden Irlandbesucher ein Muss. Zum Übernachten bieten sich B&Bs in der Nähe von Kilkenny an. Ein sehr nettes Städtchen, das sich für einen Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Westen geradezu anbietet.

Ein Stück weiter ragt der Rock of Cashel aus der Ebene empor. Auf diesem Kalkfelsen thront eine Kirche / Burg - wie könnte es im katholischen Irland anders sein. Der Aufstieg zur Burg wird durch einen wunderschönen Ausblick belohnt - nur aufs Schafe zählen sollte man verzichten, wenn man an diesem Tag noch etwas anderes vor hat.

.Nachdem wir im Westen angekommen sind haben wir uns natürlich für eine Rundfahrt um die Halbinsel Iveragh (Ring of Kerry) entschieden. Hier haben wir auch sicherlich ein Paar nette Flecken gesehen - jedoch empfehlen wir definitiv die Halbinsel Dingle, nördlich von Iveragh. Die Straßen hier sind schmäler und daher "touristenbusunfreundlicher". Aus diesem Grund hat man eher das Gefühl der erste zu sein, der Irlands wahre Schönheit sieht.

Aja - kurz etwas zur Straßenbeschilderung: Ein Kompass führt wahrscheinlich eher zum Ziel als der irische Schilderwald. Auf dem Weg in ein und dasselbe B&B haben wir uns an 2 Tagen hintereinander verfahren. Und nein - wir sind normalerweise nicht so untalentiert. Daher unsere Empfehlung: Genug Zeit einkalkulieren, im Falle einer "Extra-Mile" entspannt zurücklehnen und die Landschaft genießen und den Weg einfach erfragen. 

Nördlich von Dingle gelegen sind die berühmten Cliffs of Moher. Wer an diesen Klippen am Rand von Europa ca. 200 Meter über dem Meeresspiegel steht kann nur erahnen, dass der nächste Fleck Land ca. 5 Flugstunden entfernt ist.

Die nächstgrößere Stadt ist Galway, eine nette Studentenstadt mit vielen Cafes, die gerade bei schönem Wetter unheimlich reizvoll ist. Nur - das mit dem Wetter ist halt so eine Sache. Während Dublins Wetter viel besser ist als das der allgemein Ruf zulassen würde (weniger Jahresniederschlag als Linz oder München) empfängt Galway die Regenwolken des Atlantiks mit der gleichen Gastfreundlichkeit wie seine Besucher.

Auf dem Weg zurück nach Dublin lädt das Kloster von Clonmacnoise am Shannon River zu einer Verschnaufpause ein. Hier kann man die für Irland typischen Rundtürme und Hochkreuze in Hülle und Fülle bestaunen. Hier geht es zum irischen Fotoalbum.

 
   
 
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