Da geht noch was
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Es gab bisher keinen Drang für uns nach Kroatien zu fahren. Warum sollte man in ein Gebiet reisen, in dem sich vor nicht langer Zeit Nachbarn aufs Grausamste bekämpft haben. Man könnte auch sagen das wäre so, wenn wir Sachsen den Preußen den Krieg erklären würden. Damals haben sie alles kurz und klein geschossen und nun soll der Tourist, mit dem Geld was er mitbringt, wieder für den Aufbau sorgen. Das haben wir nicht ganz eingesehen. Soweit die Meinung zuvor.

Dann bot sich aber die Möglichkeit der Teilnahme an der „Ersten Sächsischen ÜberfahrtUnterwasserexpedition” in die Adria an. Diese war eine Tauchexpedition mit dem Spezialschiff von Ypsilon Expeditions. Ziel war es die Unterwasserwelt zu erkunden, speziell die Oktopoden. Nebenbei kam die Erholung und der Spaß aber auch nicht zu kurz. Und eh man sich versieht schläft man in einer winzigen Kajüte unter Deck und schaukelt eine Woche über die Adria. Es entstand auch ein Expeditionsfilm, der unter dieser Adresse zu erwerben ist. Start- und Zielhafen der Kreuzfahrt war Pula, eine Stadt am Südzipfel Istriens.

Kroatien hat natürlich auch viel mehr zu bieten, verschlafene kleine Hafenstädtchen, tolle Altstädte, großartige Landschaft, Nationalparks und natürlich die Küste und das Meer. Wir hatten nicht soviel Zeit und besuchten nur noch den Nationalpark Plitvicer Seen.

Was gibt es sonst noch zu sagen, vielleicht etwas zu den Quartieren. Oft findet man in den Orten diese kleinen Vermittlungsbüros. Plitvicer SeenDas ist der einfachste Weg an ein Zimmer oder eine Wohnung zu kommen. Man sagt was man will und das Büro schlägt Unterkünfte vor. Kann sein das da Beziehungen im Spiel sind und zuerst die Quartiere „guter” Bekannter oder Verwandter empfohlen werden. Ansonsten ist das noch recht sozialistisch organisiert, man zahlt einen Festbetrag für die Unterkunft im Büro, handeln ist nicht. Davon bekommt das Büro Provision und die Gemeinde ihren Anteil der Rest ist dann für den Vermieter. Es heißt sowieso das in Kroatien vieles noch in „Familienhand” ist und z.B. bei Grundstückskäufen erst der Clanchef um Erlaubnis gefragt werden muss.

Zurück zu den Quartieren. Die Preise an der Küste sind schon ordentlich hoch würde ich sagen. Die haben im Sommer zwei, drei Monate wo die Touristen kommen und die wissen auch das Leute kommen (Wetter, Küste, Meer usw). Dementsprechend muss in der Zeit das Geld reinkommen. Anders sieht es aus bei Zimmervermietern im Landesinneren, die warten teilweise auf Gäste und bieten ein top renoviertes Haus oder Zimmer deutlich billiger an als an der Küste, wo es einem passieren kann in ein abgewohntes Zimmer, mit alten Möbeln zu gelangen. In den ehemaligen Kriegsgebieten in den Bergen sind sie wahrscheinlich auch dankbarer das jemand kommt. An der Küste war kein Krieg und keine Zerstörung, die haben ihren Standard gehalten und sind sich der Gäste sicher.

Das alles ist unsere private Meinung sowie Erfahrung und nicht als allgemeingültig anzusehen.

 
   
 
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